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Gesundheit

Säure-Basen-Haushalt in Balance

Antriebslos? Kopfschmerzen? Müde? Haarausfall? Erste Anzeichen einer Übersäuerung werden oft nicht als solche erkannt. Wichtig für unsere Gesundheit ist ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen in unserem Körper. Organe und Körperflüssigkeiten benötigen unterschiedliche pH-Werte, um optimal funktionierten zu können.

 

Wie entsteht eine Übersäuerung?

Mit unserer Nahrung trifft täglich eine Flut von Säuren in unserem Körper ein – Cola, Koffein, Alkohol, Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Fertiggerichte, Back- und Teigwaren und viele mehr. Unser Körper ist ein Meisterwerk und kann diese Säuren problemlos eine Zeit lang neutralisieren und ausscheiden. Hierfür benötigt er allerdings eine Menge Mineralstoffe. Hält diese Ernährungsweise jedoch über lange Zeit und in großen Maßen an oder kommen noch weitere Faktoren wie Stress und zu wenig Schlaf hinzu, sind irgendwann die Mineralstoffdepots leer und unsere Ausleitungsorgane wie z.B. Nieren und Lunge überfordert. Der Körper hat keine andere Chance mehr, als die Säuren einzulagern. Hierdurch können sich auf Dauer gesundheitliche Probleme und Krankheiten ergeben wie z.B. Haarausfall und Cellulite, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gicht oder Osteoporose.

 

5 Tipps für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt:

Basenüberschüssig essen
Unsere Nahrung sollte zu ca. 80 Prozent aus basenbildenden Lebensmitteln bestehen, d.h. Lebensmittel mit basischen Mineralstoffverbindungen wie z.B. Obst und Gemüse, Salat, Mandeln oder Sprossen.

Richtig trinken
Dass Softgetränke wie Cola, Limo etc. ungesund sind, ist den meisten Menschen klar. Aber auch durch den Verzehr von Mineralwasser (Kohlensäure) oder Kaffee (Gerbsäure) nimmt man Säure zu sich. Besser ist ausreichend stilles Wasser. Damit unterstützt man außerdem die Ausscheidung der Säuren.

Tief atmen
Auch die Lunge gehört zu unseren Ausleitungsorganen. So wird beispielsweise Kohlensäure hierüber abtransportiert. Eine bewusste Ein- und Ausatmung am besten an der frischen Luft fördert die Säureausscheidung und entspannt.

Öfter schwitzen
Regelmäßige Bewegung in Form von Sport oder Saunabesuchen unterstützt die Säureausleitung über Lunge und Haut. Für alle Sportmuffel: auch sanfte Formen von Bewegung wie Spaziergänge unterstützen den Körper.

Bewusst entspannen
Auch durch anhaltenden Stress kann eine Übersäuerung entstehen. Die verstärkte Ausschüttung der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin bewirkt eine veränderte Atmung, eine Entstehung von Säuren und auch einen erhöhten Nährstoffbedarf. Entspannungsmomente und ausreichend Schlaf schaffen Ruhe und Ausgeglichenheit.

 

Stilles Wasser, bewusst atmen, öfter basische Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, regelmäßig spazieren – schon mit kleinen Veränderungen reduziert man die Säurebelastung des Körpers erheblich.

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